Kita-Förderung hilft der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Dietmar Johnen:

Gemeinden in der Eifel erhalten Zuschüsse für Investitionen

Gerade auf dem Land ist der Fachkräftemangel spürbar. Zugleich ist auch hier das klassische Familienmodell, bei dem Großeltern die Betreuung der Kleinsten übernehmen können, immer mehr in den Hintergrund gerückt. Daher ist es gerade in ländlichen Bereichen wie der Eifel wichtig, für eine gute Ausgewogenheit von beruflichen und familiären Ansprüchen zu sorgen. Diese zentrale gesellschaftliche Aufgabe übernehmen Kitas.
„Investitionen in Kitas sind grundlegende Bildungsförderung von Anfang an“, begründet Irene Alt, grüne Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen in Rheinland-Pfalz, die Bedeutung der flächendeckenden Versorgung mit Kindertagesstätten-Plätzen für Kinder unter drei Jahren. Gemeinsam mit den kommunalen und freien Kita-Trägern vor Ort und mit Hilfe einer besonderen Investitionskostenförderung des Landes ist es gelungen, ein dichtes Netz an Kitas mit ausreichenden U3-Plätzen aufzubauen. Weiterlesen

Freihandelsabkommen gegen den Bürgerwillen

Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Dietmar Johnen

EU-Kommission nimmt Bedenken nicht ernst – Abkehr von Zusagen

Das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA, kurz TTIP genannt, wird derzeit in fünfter Verhandlungsrunde in Washington diskutiert. Ein Grund zu großer Sorge für die Bürgerinnen und Bürger hierzulande, wie der grüne Landtagsabgeordnete und agrarpolitische Sprecher seiner Fraktion Dietmar Johnen im Einklang mit Martin Häusling, Europaabgeordneter und agrarpolitischer Sprecher der Grünen im EU-Parlament, betont.
Bereits die Wahl des Zeitpunktes so kurz vor den Europawahlen signalisiere, dass die EU-Kommission die vielfache Kritik aus der Bevölkerung, aus der Landwirtschaft und auch aus der mittelständischen Wirtschaft nicht ernst nimmt. „Der Chefunterhändler und EU-Handelskommissar Karel de Gucht scheint kein Interesse an der Meinung des Wahlvolkes zu haben“, so Häusling. „Jedenfalls blendet er den zunehmenden Protest vollkommen aus.“
Selbst eigene Zusagen kümmern de Gucht offenbar nicht. Denn die Kommission hatte versprochen, insbesondere das stark umstrittene Thema Investorenschutz, welcher in der vorliegenden Planung europäisches und nationales Recht zu Gunsten von US-Konzerninteressen aushebeln würde, nicht weiter zu verhandeln. Entgegen dieser Zusage läuft die Konsultation bis Ende Juni fort. Weiterlesen