Demonstration gegen die Schließung von Geburtshilfestationen am 25. September 2019 in Mainz

Mitglieder des Kreisverbandes Vulkaneifel haben an der Demonstration teilgenommen, denn wir kritisieren, dass unter anderem die Geburtshilfe am Maria-Hilf Krankenhaus in Daun im Vulkaneifelkreis Ende 2018, wie auch schon in den vergangenen Jahren an anderen Kliniken in Rheinland-Pfalz geschlossen wurden.

Nach der Schließung im Kreis Vulkaneifel wurde zwar eine Hebammenzentrale in Daun eröffnet, dies kann aber nur eine Übergangslösung für den Landkreis sein, denn für die umliegenden Kliniken bedeute das eine hohe Belastung, bei gleichem Personal, bei gleichem Raumangebot.

Treffpunkt Bahnhof Mainz


Neben mehreren Verbänden – den Landfrauen Rheinland-Pfalz, der Elterninitiative Mother Hood und des Hebammenlandesverband Rheinland-Pfalz – fordern wir deshalb ein Umdenken und auch eine adäquate Lösung für die werdenden Mütter und zukünftigen Kinder des Landkreises Vulkaneifel, damit nicht noch mehr Kinder in einem Auto geboren werden, wie Anfang September einer Schwangeren aus Wallenborn auf dem Weg in die Klinik nach Bitburg passierte.

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/Fuer-eine-bessere-Gesundheitsversorgung-Hebammen-aus-der-Eifel-protestieren-in-Mainz

Wir fordern gleichwertige Lebensverhältnisse in der Geburtshilfe als Grundversorgung und als Standortfaktor für die Entwicklung des Landkreises Vulkaneifel.

Auf dem Weg durch Mainz…

… laut und schrill!


Mit folgenden Appellen haben sich die engagierten Demonstranten aus den verschiedenen ländlichen Regionen in Rheinland-Pfalz an die Landesregierung gewendet:
„Die Geburt gehört ins Krankenhaus, auf der Tanke ist ein Graus!“
„Politiker hört gut zu, wir geben weiter keine Ruh!“
„Krankenhäuser schließt man nicht, das traut sich nur ein Bösewicht!“

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/Demonstration-in-Mainz-Frauen-wehren-sich-gegen-Aus-von-Geburtshilfen

Kundgebung am Theatervorplatz