Grüne stehen hinter Bürgern für Naturschutz

Klare Signale aus der Vulkaneifel: Keine Deponie in Strohn und Erhalt der Eifelvulkane!
Anlässlich des Besuchs von Daniel Köbler, Vorsitzender der grünen Landtagsfraktion, wurde erneut die Position der Partei für einen effektiven Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutz deutlich: ein Schulterschluss mit den Naturschutzverbänden vor Ort.

Norbert Leinung, Dietmar Johnen, Waltraud Rexroth, Daniel Köbler

Norbert Leinung, Dietmar Johnen, Waltraud Rexroth, Daniel Köbler

Als der grüne Landtagsabgeordnete Dietmar Johnen und die grüne Spitzenkandidatinen für die Kommunalwahl Eva Pestemer und Waltraud Rexroth ihren Parteifreund Daniel Köbler durch die Vulkaneifel begleiteten, gab es nicht nur Lächeln für Pressefotografen, sondern auch betroffene Blicke. Angesichts der riesigen klaffenden Wunde im Feuerberg zwischen Hohenfels-Essingen und Kirchweiler war das Statement des aus Mainz angereisten Fraktionsvorsitzenden unmissverständlich: „Das vorsintflutliche Bergrecht, das dies ermöglicht, ist erschreckend und muss neu reguliert werden. Denn es setzt der Ausbeutung von Natur kaum Grenzen. Dabei muss die Landschaft einen viel höheren Stellenwert bekommen. Vor allem muss auch die Frage gestellt werden: Werden die ausgebeuteten Rohstoffe überhaupt zur Versorgung der Region benötigt?“ Weiterlesen

Besichtigung der geplanten Deponie DK1 in Strohn

Gemeinsam mit  den SpitzenkandidatInnen Eva Pestemer und Dietmar Johnen, Mitgliedern der BI „Zukunft des Wartgesberg Strohn e.V.“, besichtigte  Daniel Köbler den Gesteinsabbau am Wartgesberg in Stohn. Weiterhin wurden die Planungen zu der geplanten Deponie DK1 erläutert. Dietmar Johnen: “ Wir werden und auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass der Bürgerwille – wir wollen keine Deponie – in Strohn umgesetzt wird. Die Zeichen stehen nicht schlecht.“ Vielen Dank  an die Mitglieder der BI für die Informationen.

Strohn 1

Grün gestaltet Zukunft!

Natur ist die Stärke der Vulkaneifel – Ökologie, Ökonomie und Bürgerbeteiligung verbinden

Die aktuellen und die kommenden Krisen sind bekannt:
Landflucht, Fachkräftemangel, Naturzerstörung durch Industrialisierung der Landwirtschaft und Ausbeutung der Landschaft, schlechte medizinische Versorgung, verbesserungswürdige Infrastruktur, leere Kassen bei den Kommunen, kaum Mitspracherecht für Bürgerinnen und Bürger, Machtspiele statt Demokratie. All das findet nicht irgendwo statt, sondern auch hier bei uns in der Vulkaneifel. Höchste Zeit also, mit handfesten Lösungen andere Wege zu gehen!

v. li. Eva Pestemer, rainer Klippel, Dietmar Johnen, Waltraud Rexroth

v. li. Eva Pestemer, rainer Klippel, Dietmar Johnen, Waltraud Rexroth

• Wir fordern deutlich mehr effektive Bürgerbeteiligung bei allen wichtigen Themen, von der Kommunalreform bis zur Energiewende vor Ort! Ab Herbst diskutieren wir mit allen Interessierten in verschiedenen Foren die Frage: Wie sehen wir unsere Vulkaneifel im Jahr 2030? Die Ergebnisse fließen konkret in unsere Kreistagsarbeit ein.
• Wir setzen uns für den Erhalt des Landkreises Vulkaneifel ein.
• Wir wollen dem Natur- und Umweltschutz deutlich mehr Gewicht verleihen. Die Natur ist unsere Lebensbasis für eine naturverträgliche Landwirtschaft und einen sanften Tourismus. Daher lehnen wir Projekte wie die geplante Deponie in Strohn ebenso klar ab wie den ausufernden Gesteinsabbau. Weiterlesen