Kein Wildwuchs bei der Windkraft!

Bernhard Braun informiert vor Ort über Klimaschutz und Energiewende
KELBERG. Auf Einladung des grünen Landtagsabgeordneten und Kreistagskandidaten der Vulkaneifel, Dietmar Johnen, kam der rheinland-pfälzische Landtags-Vizepräsident Dr. Bernhard Braun nach Kelberg, um sich direkt vor Ort über ein Bild über die Probleme bei der Umsetzung der Energiewende zu machen – und über konstruktive Wege zu mehr Klimaschutz zu informieren. Braun zählt im Land zum „Urgestein“ des BUND und ist in der grünen Landtagsfraktion für die Themen Energie, Klima und Medien verantwortlich. Er traf in der Vulkaneifel auf eine besonders hohe Sensibilität für die notwendige Balance, die für Windkraft als regenerative Energie einerseits und Landschaftsschutz andererseits gefunden werden muss. Bernhard
„Wir wollen die Energiewende im Land bewusst nah an den betroffenen Bürgern gestalten“, sagte Braun und verschwieg nicht, dass angesichts vieler kommunaler Mehrheitsverhältnisse und klammer Gemeindekassen die erforderliche Transparenz der Planungen nicht in jedem Fall gegeben ist. Aber: „Wenn sich die Diskussion über Windkraftstandorte von vornherein um die Verhinderung von WKA dreht, droht erst recht ein Wildwuchs, der schädlich in die Natur eingreift.“ Braun appellierte an die BürgerInnen vor Ort, die Flächennutzungspläne intensiv als Gestaltungs-Instrument der Energiewende einzusetzen. „Wir brauchen das Engagement und die Information der Betroffenen, damit wir von fossiler und atomarer Energie wegkommen. Darin sind sich wohl alle einig.“

Pläne zu Windkraft in Kelberg: Stark verbesserungswürdig!

Pressedienst 3/2014
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz
15. Januar 2014

Pläne zu Windkraft in Kelberg: Stark verbesserungswürdig!

Bei einem Treffen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Daun, auf dem das Thema Windkraftausbau in der Vulkaneifel ausgiebig besprochen wurde, ist in der Sache große Einigkeit erzielt worden.
Neben dem Kreisvorstand trafen sich der Landesvorsitzende Thomas Petry, die Ministerin für Wirtschaft, Eveline Lemke sowie der Geschäftsführer des OV-Kelberg, Peter Kühbach. Landesverband sagt Unterstützung zu:

Peter Kühbach: „Ich bin überzeugt, dass der Landkreis Vukaneifel, aber insbesondere die Verbandsgemeinde Kelberg ihren Beitrag zur Energiewende leisten werden. Uns ist aber auch deutlich geworden, dass die bisherigen Vorarbeiten zur Ausweisung von Potenzialflächen für Windkraftanlagen zu wenig Rücksicht nehmen auf die Belange der kulturhistorischen Landschaft hier vor Ort.“
Die Gesprächsteilnehmerinnen sind überzeugt, das die Vulkaneifel mit dem Naturpark und dem Landschaftsschutzgebiet Kelberg einen besonderen Schutz verlangen. Die bisher vorgesehenen Ausweisungen von Potentenzialflächen für Windkraftanlagen werden ganz sicherlich so nicht umgesetzt.
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Kein Windpark im Naturpark

Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen lehnt einen Windpark in der Kernzone des Naturparks Vulkaneifel ab. Im Zweifelsfall – der hier eindeutig gegeben ist – geht Naturschutz VOR dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. Um in der Vulkaneifel einen geordneten Ausbau der Windkraft zu erreichen, regen wir an, eine Koordinierungsstelle auf Kreisebene einzurichten.

 

Windkraft – verträglich für Mensch, Natur und Landschaft ausbauen

Stellungnahme des Kreisverbandes Vulkaneifel

von Bündnis 90/Die Grünen

Windkraft – verträglich für Mensch, Natur und Landschaft ausbauen

Wir brauchen eine nachhaltige Energiepolitik, um den Ausstieg aus der Atomkraft sicher zu stellen. Darüber hinaus müssen wir unseren Energiehunger zügeln und dauerhaft wesentlich weniger Energie verbrauchen sowie die Effizienz bei der Nutzung ständig vorantreiben.

Die Nutzung von Kohle und Gas zur Stromgewinnung verursacht klimaschädliches CO2 mit gravierenden Folgen. Braunkohletagebau zerstört Landschaften und Heimat für viele großflächig. Atomenergie mit einem über Jahrhunderttausende ungelöstem Endlagerproblem, Belastungen und Schadstofffreisetzungen im Alltagsbetrieb und der ständigen Gefahr eines Super-GAUs mit verheerenden Auswirkungen ist und bleibt unverantwortbar.        

Um unseren Energiebedarf zu decken brauchen wir umweltverträgliche und bezahlbare Stromquellen. Neben Wasserkraft und Fotovoltaik eignet sich in unserer Heimat dafür die Nutzung von Windenergie. Bioenergie kann nur in Maßen und naturverträglich in Form von Reststoffverwertung und Abwärmenutzung erzeugt werden. Windkraftanlagen auf dem Land sind die derzeit umweltfreundlichste und effektivste Art, Strom zu gewinnen. Weiterlesen

Informationsveranstaltung mit Ministerin Höfken und Landratskandidat Thiel am 09.11.2012: Erneuerbare Energien als Chance für die ländlichen Räume

 09.11.2012 um 17.00 Uhr  Ortsbegehung von vorgesehenen Flächen für  Windkraftanlagen in der Ortsgemeinde Mannebach  09.11.2012 um 18.30 Uhr Informationsveranstaltung  im Gemeindehaus in Kelberg-Rothenbach Heinz-Peter Thiel, Landratskandidat für den Landkreis Vulkaneifel (…) Weiterlesen